Samstag, 10. Februar 2018

Gemischte Erfahrungen der letzten Woche

Bei uns war diese Woche mächtig was los:

Die Elektriker haben in nur 4 Tage unser Haus komplett verkabelt - und das genau so, wie wir uns das vorgestellt haben - Hut ab!
Wir haben uns Montag morgen mit dem sehr netten Vorarbeiter der 3 Elektriker getroffen und sind einmal durch das komplette Haus gegangen, um zu besprechen was wo hin soll. Das ging recht flott, da wir am Wochenende schon vorgearbeitet hatten und überall Post-its geklebt. Weitgehend haben wir das alles auch so gelassen, an der ein oder anderen Stelle hatte der Elektriker aber noch gute Hinweise wie man es praktischer machen kann. Dann ging es Schlag auf Schlag und Donnerstag abend waren alle Dosen gebohrt, gesetzt und alles verkabelt -und alles an der richtigen Stelle. Das war echt super! Donnerstag morgen sind wir dann durch gelaufen und haben Steckdosen, Lichtauslässe etc. gezählt und gegen den Standard abgeglichen. Über das Mehr kommt dann jetzt eine Rechnung - überschlagsmässig ist die aber genau so wie wir sie erwartet und eingeplant haben, da wir schon wussten, dass wir mit der Standardausstattung nicht hinkommen können, obwohl wir keine aufregenden Sachen wollten.

Und so sieht es jetzt aus:




Parallel arbeiten die Sanitärleute - für uns derzeit eher unspektakulär, da sie in den Wänden Rohre für Lüftung und Heizung verlegen. Wir haben den Eindruck sie wissen was sie tun und kommen gut voran. Die bleiben uns noch 2 weitere Wochen erhalten, an deren Ende dann die Heizung in Betrieb geht.

Dann wurde noch das Dach gedeckt und hier lief es nicht ganz so rund. Zum einen enden unsere Zink Regenrohre derzeit 30 cm über dem Boden und gehen dort in gebogen verlegte Plastikrohre über - und das auf der Straßenseite des Hauses - sieht natürlich total beknackt aus. Die Rückfrage beim Spengler ergab - das müsse so sein und der Bogen wäre notwendig, da die Regenrohre in der Erde an der falschen Stelle seien. Das sehen wir aber ganz anders. Zum einen haben wir extra einen kleinen Aufpreis bezahlt, damit der Zink so weit geht, dass man das Plastik nicht sieht. Zum anderen liegen die unterirdischen Regenrohre genau wie auf dem Ausführungsplan angegeben - haben wir extra noch mal nachgemessen. Da der Spengler im persönlichen Gespräch uneinsichtig war, müssen wir das nächste Woche mit dem Bauleiter klären, wird sich hoffentlich lösen lassen.



Dies war aber noch das kleinere Problem hier - das größere ist die PV Anlage: Wir hatten diese ursprünglich mal bei Rensch mit in den Vertrag genommen, dann aber wieder ausgemustert, da uns die Module nicht leistungsfähig genug waren und wir außerdem ein bißchen Puffer im Budget wollten. Um trotzdem auf PV vorbereitet zu sein, haben wir stattdessen die Vorbereitung gekauft in Form von Leerrohren und Dach mit rauher Unterschale, was die Voraussetzung ist, um Module aufs Dach zu bauen. Dies kostete uns 2500€.
Jetzt wo alles etwas klarer ist, haben wir uns dann für einen lokalen Anbieter von PV mit leistungsfähigen LG Modulen entschieden. Dieser soll nächste Woche kommen und die Anlage installieren, da er dann das bereits stehende Gerüst nutzen kann. Jetzt eröffnete uns der Dachdecker aber, dass unser Dach nur an ausgewählten Stellen stark genug ist, um PV Module zu verkraften. Da haben wir ziemlich doof geguckt, denn davon war beim Kauf der Vorbereitung nie die Rede und die ursprüngliche PV Planung des Rensch PV Pakets hatte auch Bereiche belegt, die jetzt offensichtlich nicht mehr gehen. Blöd, da unsere jetzige Planung diese Bereiche braucht.

Also haben wir mit Planer von Rensch telefoniert, der wirklich sehr nett war, aber leider die Aussage des Dachdeckers bestätigte. Wir können nur weniger Module aufs Dach legen, als geplant und einen Teil davon müssen wir auch noch auf unsere Gaube bauen, die zwar in die richtige Richtung ausgerichtet ist, aber zu flach, als dass sich die Module selber reinigen - d.h. alle 1-2 Jahre muss jemand aufs Dach zum PV Module putzen - nicht wirklich ideal.

Damit bleibt uns nichts anderes übrig als unsere Planung dem anzupassen - d.h. es werden nur 18 statt 23 Module. Diese müssen quer statt längs aufs Dach, was aufwendiger zu montieren ist und wir brauchen auch noch ganz spezielle Klemmen, was uns auch keiner gesagt hatte. Das Ende vom Lied - die 18 Module kosten uns fast so viel wie die davor geplanten 23, bringen aber natürlich 1,5 kwP weniger. Natürlich geht die Welt davon nicht unter, aber es ist das erste Mal, dass in der Kommunikation mit Rensch im Vorfeld echt was schief gelaufen ist und wir uns kurz wirklich geärgert haben. Wenn dies das größte Problem des Baus bleibt, lachen wir sicher am Ende drüber - aber in dem Moment eben nicht.

Jetzt freuen wir  uns aber lieber auf die nächste Woche, in der unsere zwei fehlenden großen Schiebefenster im EG kommen sollen, so dass wir zum ersten Mal wirklich sehen werden wie hell unser EG ist. Außerdem planen wir gerade eifrig unsere Außenanlagen - dazu dann ein anderes Mal in Ruhe mehr - heute ist es eh schon so lang geworden.

Ach ja und unsere Küche haben wir diese Woche auch noch abgerufen - damit sie auf jeden Fall rechtzeitig da ist, wenn wir das Haus übergeben bekommen. Das Aufmaß wurde Anfang der Woche genommen und ich bin dann noch mal zu Segmüller gefahren, um alles durchzusprechen. Das war auch gut, da wir aufgrund einer Abweichung von 1,5 cm doch noch einen Schrank tauschen mussten. Ansonsten sind wir nochmal alles durchgegangen und haben hier und da ein wenig fein justiert. Jetzt freuen wir uns sehr auf unsere schneeweiße Küche mit matten Glasfronten von Next.

Samstag, 3. Februar 2018

Aktuelle Bilder und Elektroplanung

Dieses Wochenende kleben wir eifrig Post-its - für jeden Schalter, jede Steckdose gibt es ein Post-it, damit der Elektriker Montag weiß, wo die alle hin sollen. Obwohl wir auf dem Plan schon alles geplant hatten, kommen wir, wo wir jetzt drin stehen doch immer wieder ins Überlegen, z.B. ob Möbel nicht doch anders stehen und das ändert natürlich auch die Elektroplanung. Daher sind wir sehr froh, dass Rensch die Elektrobemusterung erst macht, wenn das Haus steht!


Außerdem haben wir heute die Gunst der Stunde genutzt, dass mal die Sonne schien und ein paar aktuelle Fotos gemacht:

Gartenansicht:


 Die zukünftige Küche:

 Unser Studio im Dachgeschoss - oder wie mein Mann immer sagt das Herrenzimmer, in dem zum Glück auch Damen Zugang haben ;-)


Nächste Woche wird unser Haus verkabelt und verrohrt, sowie das Dach gedeckt - da wird viel los sein.

Mittwoch, 31. Januar 2018

1 Woche nach Hausstellung

Heute steht unser Haus schon eine Woche - und es hat sich seitdem schon wieder richtig viel getan:
- das Haus wurde richtig verschraubt und verankert
- das Dach ist richtig dicht
- innen sind die Wände alle gedämmt und mit Rigips verkleidet
- wir haben 2 Bautreppen
- die Außendämmung ist komplett - auch in den Bereichen wo die Stockwerke aufeinander treffen
- der Kellerboden ist mit einer Folie verkleidet (Vorbereitung für den Estrich)
- der Technikraum ist weiß gestrichen
- die 2 Wohnraumfenster im Keller sind eingebaut, damit ist unser Haus richtig dicht und dank Heizlüftern, die übers Wochenende liefen auch innen trocken.

Jeden Tag, wenn wir auf die Baustelle kamen, war wieder was passiert. Heute wurden sogar schon die Terrassenplatten auf unserer Dachterrasse und dem Balkon verlegt - wenn jetzt noch die Geländer da sind, sind die schon mal fertig.

Fotos von all dem reichen wir nach - heute hat es in Strömen geschüttet und war ziemlich düster. Sowie das Wetter besser ist, machen wir Bilder.

Es macht uns unheimlich Spaß jeden Tag zu sehen wie unser Haus ein Stückchen wächst. Die Rensch Truppe macht das super - Baustelle ist immer strukturiert und sauber, man hat immer den Eindruck, dass sie genau wissen was sie tun und bisher ist alles so wie es geplant war.

Daher gab es heute auch gar nicht so viel zu besprechen, als wir unseren Termin mit dem Bauleiter hatten. Wir hatten einige Fragen und die wurden geklärt. Vor allem hat uns interessiert, wann unsere 2 fehlenden großen Schiebetüren im EG kommen. Hier gab es einen Fehler bei der Bestellung seitens Rensch, daher waren sie nicht rechtzeitig da. Statt dessen haben derzeit Spanplatten, wodurch das EG natürlich deutlich dunkler ist als später dann. Aber dies wird in 2 Wochen Geschichte sein, da dann die Fenster kommen. Wir sind mal sehr gespannt wie diese an ihren Bestimmungsort transportiert und eingebaut werden - da sie ja nicht gerade leicht sind.

Dann haben wir vor allem das weitere Vorgehen besprochen. Nächste Woche starten Elektro und Sanitär parallel mit den Installationen. Wir werden am Wochenende schon mal eifrig vorarbeiten und überall Post-its hinkleben wo wir Steckdosen, Schalter und Wandlampen haben wollen - auf dem Plan haben wir das alles schon markiert. Dann treffen wir uns Montag morgen mit dem Elektriker und sprechen das alles durch.

Außerdem kommen nächste Woche noch die Dachdecker - dann kommt unser Metalldach aufs Haus.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Zeitplan Innenausbau

Direkt am ersten Tag unserer Hausstellung war auch unser Bauleiter von Rensch Haus da. Mit dem haben wir dann direkt einige organisatorische Themen besprochen, wir haben den Zeitplan erhalten und was wir ganz toll fanden: direkt einen Schlüssel für das Haus, so dass wir jederzeit rein können.

Der Zeitplan hat uns auch positiv überrascht - in der vorläufigen Planung ist die Übergabe bereits Ende April geplant, bisher war die Rede von Ende Mai. So wird es jetzt weiter gehen:

  • bis Ende Jan: Fertigstellung der Montage durch die Rensch Kolonne, sowie Dachdeckung mit dem Metall
  • Ab Feb für 3 Wochen: Sanitär Rohinstallation, Elektroinstallation, Heizung - Innbetriebnahme Heizung ca 22.02.
  • irgendwann im Feb: Installation der PV Anlage (selbst vergeben, nicht durch Rensch - netterweise dürfen wir hiefür trotzdem das Gerüst nutzen)
  • je nach Wetter irgendwann im Februar: Außenputz
  • letzte Februarwoche: Estrich - dieser muss dann 3 Wochen trocknen und wir regelmässig lüften
  • Mitte März geht es dann weiter mit: Gipsarbeiten, danach Spachtelarbeiten und dann nach Ostern die Maler und Tapezierarbeiten
  • im Laufe des März/April: Vorbereitung und Stellung der Garage
  •  2. Aprilwoche: Fliesen
  • 2. Aprilhälfte: Lieferung Treppen, Innentüren, Endmontage Sanitär und Elektro
  • zuletzt kommt dann Ende April noch der Blower door Test
  • Übergabe
Parkett machen wir ja in Eigenleistung, daher versuchen wir jetzt gerade, dass unser Parkettleger direkt Anfang Mai rein geht. Parallel soll die Küche eingebaut werden - da wir im EG Fliesen haben, stören die sich nicht gegenseitig.

 Wenn das alles so klappt, würden wir schon in der 2. Maihälfte umziehen, was natürlich super toll wäre.

Offen ist noch wer und wann unsere Außenanlagen macht. Da unser Haus ca. 1m unter Straßenniveau liegt, brauchen wir dringend im Vorgarten zumindest eine Treppe bevor wir umziehen können - denn mit Möbeln den schlammigen Abhang runter zu klettern oder über Holzstege zu balancieren, ist keine Option. Am liebsten hätten wir natürlich schon mehr Garten gemacht. Ich habe daher Termine mit Gartenbauern vor Ort ausgemacht, um zu besprechen was zu tun ist. Diese erklären einem aber direkt schon bei der ersten Kontaktaufnahme, dass sie extrem voll sind und die nächsten 3 Monate keine Zeit haben - also mal sehen.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Hausstellung Tag 1 und Tag 2

Was für ein Erlebnis - gestern morgen sah es noch so aus:


Dann kamen der Kran und der erste LKW:


Kurz danach wurde die 1. Wand gestellt:

Und dann wuchs das Haus kontinuierlich:


Am Ende des 2. Tages waren insgesamt 8 LKWs da und die 3 Geschosse  inkl. Dach standen:

Es waren 2 Wahnsinnstage - zu erleben wie das, was man 1 Jahr auf Papier geplant hat auf einmal da steht. Der Rensch Trupp hat super gearbeitet - extrem exakt, alles wurde nachgemessen, Müll sofort weggeräumt, usw. Wir freuen uns sehr auf die weiteren Schritte - mehr dazu in den nächsten Tagen, wir haben schon den Ablaufplan erhalten.

Sonntag, 21. Januar 2018

Letzte Vorbereitungen vor der Hausstellung

Heute haben wir den Endspurt vor der Hausstellung eingeläutet und erstmal die Bodenplatte gründlich gesäubert. Da es gestern geschneit hatte, lag heute Vormittag noch eine meist matschige Eisschicht auf der Bodenplatte. Das war ideal, um den ganzen Schotter, Sand und Schlamm, der vorher schon drauf lag mal loszuwerden - denn wenn man den Eismatsch erstmal gelockert hat und dann runter fegt, geht der Rest gleich mit. War 90 Minuten Schufterei, aber es hat sich gelohnt - jetzt haben wir eine einigermaßen saubere Bodenplatte, auf die dann auch die Wände gestellt werden können.



In einem Kellerraum hatte sich außerdem wieder Wasser gesammelt, auch das haben wir zusammen gefegt und mittels eines Schneeschiebers in einen Eimer geschippt. Nach den beiden Sachen wusste mein Rücken was er getan hat... Aber es fühlte sich auch gut an, am eigenen Haus Hand anzulegen.

Außerdem haben wir heute gesehen, dass die Parkverbotsschilder in unserer Straße schon gestellt wurden. Wir werden auf ca 30 Meter eine Vollsperrung der Straße haben, damit der Autokran stehen kann. Davor wird auf  ca 50 Meter eine vollständiges Parkverbot sein, damit die Tieflader Platz haben.

Morgen wird jetzt noch die Nebeneingangstür im Keller eingebaut und die vorbereiteten Leitungsdurchbrüche werden von unserem Kellerbauer geöffnet. Dann sind wir bereit:-)

Am Dienstag geht es ab 6 Uhr morgens los! Wir werden natürlich berichten.

Samstag, 20. Januar 2018

Photovoltaik - ein Stückchen Unabhängigkeit

Direkt bei Start unserer Bauplanung war uns klar, dass wir gerne Photovoltaik haben wollen. Dies hat mehrere Gründe:

  • Umweltschutz und Setzen auf erneuerbare Energien
  • Unabhängigkeit vom Stromversorger: die waren schon vor dem Bau nicht unsere besten Freunde. Haben uns in der Bauphase jetzt so geärgert, dass uns jeder Euro, den wir nicht an sie zahlen müssen, sehr freut
  • mit unserer Heizungsart Luft/Wasser-Wärmepumpe werden wir einen höheren Stromverbrauch haben als heute
  • wir haben ein Elektroauto, welches wir damit zumindest teilweise befüllen können und damit CO2 neutral laden können
  • Geld sparen: der Strompreis wird immer weiter steigen, daher rechnet sich die PV Anlage (bei uns nach 14 Jahren)

Ein wenig kamen wir bei der Umplanung unseres Hauses von Flachdach auf Pultdach mal ins Zweifeln, weil wir jetzt eine Dachfläche haben, die nach Nord/Westen mit 15 Grad Neigung ausgerichtet ist - also nicht gerade ideal. Da das Dach aber recht flach ist, hat das Gespräch mit mehreren Experten ergeben, dass es trotzdem sinnvoll ist. 

Damit war die Grundentscheidung getroffen - wir machen PV aufs Dach. Und das auch schon während der Bauphase, da das installierende Unternehmen dann das bestehende Gerüst nutzen kann, was uns ca. 1000 EUR spart im Vergleich zu einem späteren Einbau. 

Offen war für uns lediglich noch die Frage der Dimensionierung der Anlage und ob wir sie mit oder ohne Speicher kaufen werden. 

Am Ende haben wir uns für eine 7,7 kWp Anlage entschieden (23 LG Module a 335 Watt) - dieses belegen 40qm Fläche und produziert bei uns 6100 kWh im Jahr. Dies spart 3,7 Tonnen CO2 pro Jahr. Wir werden voraussichtlich in der Lage sein, ca 40% des produzierten Stroms selber zu verbrauchen, der Rest wird eingespeist. 

Diesen Anteil könnte man durch einen Speicher natürlich wunderbar erhöhen und seine Unabhängigkeit steigern. Außerdem wäre man damit immun gegen jeden Stromausfall - auch nachts. Allerdings ist so ein Speicher auch nicht immer eine Riesenhilfe: im Sommer ist er sofort voll und man speist trotzdem eine Menge ein, im Winter reicht die Produktion gerade mal für die Grundverbraucher und der Speicher wird kaum gefüllt. Das größte Problem des Speichers ist aber der Preis im Vergleich zum Nutzen. Ddadurch ist die Wirtschaftlichkeit kaum noch gegeben und daher ist ein Speicher eher ein teures Hobby. In der Phase des Hausbaus sind wir aber nicht auf der Suche nach einem teuren Hobby und haben uns daher dagegen entschieden. Wenn die Speicherpreise in den nächsten Jahren sinken sollten, können wir immer noch problemlos einen Speicher nachrüsten. 

Daher werden wir jetzt erstmal mit GermanSol aus Egelsbach die PV Anlage ohne Speicher schlüsselfertig realisieren und freuen uns auf unseren ersten selbst-erzeugten Strom. 

Donnerstag, 18. Januar 2018

Wir haben Wasser und Strom

Ich kann es zwar noch gar nicht glauben, aber diese Woche läuft mit den Versorgern tatsächlich alles nach Plan:
  • Dienstag wurde unser Revisionsschacht an den Kanal angeschlossen und die Grube auch gleich wieder weitgehend verfüllt
  • Dienstag wurde der Mehrspartenanschluss gesetzt
  • Mittwoch wurde die Wasserleitung angeschlossen
  • Heute morgen (Donnerstag) war die Syna vor Ort und legte den Strom




Damit sind alle ganz wichtigen Leitungen wirklich vor Hausstellung verlegt. Die Telekom hat sich für morgen früh angekündigt, wenn das auch noch klappt, sind wir wirklich komplett.

Montag wird jetzt unser Elektriker den Baustromkasten ins Haus schaffen. Dieser steht derzeit ca 60 Meter weg vom Grundstück, da dort der Verteilerkasten ist und die Syna es nur zulässt den Kasten dort aufzustellen, wodurch wir immer ewig lange Verlängerungskabel brauchen. Das wird jetzt einfacher, wenn der Kasten direkt im Keller steht - gleich neben dem ebenfalls verlagerten Bauwasseranschluß.

Update 19.01.:
Die Telekom war da. Jetzt liegen wirklich alle Leitungen :-)

Und heute wird auch die Straße weitgehend wieder zu gemacht. ein kleines Kopfloch muss noch bleiben, da die Stadtwerke Montag noch den alten Wasseranschluss (wir haben eine neue Leitung bekommen) schließen müssen. Dies war nicht früher möglich, da hierfür das Wasser der Straße abgestellt werden muss, worüber die Nachbarn erst informiert werden mussten. Dieses Loch wird dann am Montag aber soweit geschlossen, dass es belastbar und befahrbar ist.

Damit müssen wir jetzt nur noch die Bodenplatte und den Keller fegen und unser Kellerbauer muss die vorbereiteten Leitungsauslässe öffnen, dann kann unser Haus am Dienstag kommen.

Dienstag, 16. Januar 2018

Kanalarbeiten starten - Endspurt vor der Hausstellung

Gestern morgen haben tatsächlich wie geplant unsere Kanal- und Hausanschlussarbeiten gestartet.

Ich habe mich direkt morgens mit der Bauleiterin der ausführenden Firma noch einmal am Grundstück getroffen, um die letzten Details zu besprechen. Dabei fiel auf, dass sie noch einen detaillierten Plan dringend benötigt - ihr liegen die Unterlagen seit mehr als 2 Monaten vor - warum sie erst jetzt merkt, dass sie noch was anderes braucht, kann ich echt nicht verstehen. Loslegen können sie aber wohl trotzdem. Erleichtert war ich auch, dass sie den leicht feuchten Keller nicht moniert hat. Wir haben gestern extra noch mal Wasser rausgeschafft, da Strom nur in trockene Keller gelegt wird. Eine Stahltür hatten wir schon vor Weihnachten einbauen lassen, da dies die andere Voraussetzung war.

Also - Hauptsache es geht endlich los. Und das ging es heute - es wird parallel der neue Kanal gegraben und der Mehrspartenhausanschluss gelegt. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Ganze wirklich innerhalb einer Woche über die Bühne geht. Ich habe gestern morgen noch mal ganz deutlich gesagt, dass egal wie die Straße nächsten Montag wieder geschlossen sein muss, damit wir für die Hausstellung den Kran stellen und die Tieflader fahren können. Denn heute in einer Woche kommt unser Haus :-)

Und bisher sieht es echt so aus als ob es was werden könnte. Als ich heute vormittag am Grundstück war, war der neue Kanal schon an unseren Revisionsschacht angeschlossen und halb wieder verfüllt:


Als ich heute abend noch mal vorbei schaute, war der Graben für den Mehrspartenanschluss ebenfalls gezogen und das Loch für die Mehrsparte bereits gebort - es geht also wirklich was voran. Jetzt müssen nur Strom und Telekom wie zugesagt Donnerstag und Freitag wirklich erscheinen um ihre Kabel rein zu legen, dann kriegen wir es wirklich hin alle Anschlüsse im Haus zu haben, bevor es gestellt wird.

Damit wären die wichtigsten Vorbereitungen erledigt, da unser Kellerbauer während unseres Urlaubs sogar die Kellerwände zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich schon gedämmt und verputzt hat. Lediglich die Nebeneingangstür im Keller sollte noch vorher eingebaut werden, wenn das aber nicht klappt, wäre es nicht tragisch.

Bei uns steigt auf jeden Fall die Aufregung von Tag zu Tag, jetzt bald das wirklich live zu sehen was wir so lange geplant haben....



Mittwoch, 20. Dezember 2017

Kein Kanal vor Weihnachten....

Und das Drama mit den Versorgern geht in die nächste Runde. Inzwischen informiert mich das zuständige Bauunternehmen zwar regelmäßig - aber immer nur, dass erstmal nichts passiert.

Ursprünglich sollte es am 11.12. mit den Kanalarbeiten los gehen. Das verschob sich dann erst auf Ende der Woche, dann auf die Folgewoche, den 18.12. Murphy's law: am 18.12. schneite es bei uns - da kam natürlich direkt der Anruf sie könnten nicht starten. Und Dienstag dann die Nachricht: 4 Tage vor Weihnachten noch zu starten ist zu knapp, da sie sicherstellen müssten, dass das Loch vor den Feiertagen wieder zu wäre und das wäre nicht zu gewährleisten.

Fazit: vor Weihnachten passiert gar nix mehr! Da das Unternehmen dann erstmal 3 Wochen Weihnachtspause macht, bleibt uns jetzt noch genau 1 Woche vor Hausstellung, in der Kanal gelegt werden muss und der Mehrspartenanschluss. Da muss man schon großer Optimist sein, um daran zu glauben.... Aber tun kann man ja gar nichts.
Damit gehen wir jetzt mit einem unruhigen Gefühl in die Feiertage und hoffen, dass doch irgendwie alles klappt. Die Baustelle wird jetzt erstmal ruhen, daher auch keine Updates an dieser Stelle. Wir melden uns dann hoffentlich gut erholt im Januar zurück und wünschen allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit!

Bildergebnis für Bild weihnachtsbaum

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Maßkontrolle Keller bestanden :-)

Gestern kamen zwei nette Herren von Rensch zur Maßkontrolle unseres Kellers. Hier wurde kontrolliert, ob der ausgeführte Keller auch wirklich den Plänen entspricht - hinsichtlich Längen und Diagonalen, Höhe der EG Bodenplatte, Position und Größe der vorgesehenen Aussparungen. Und es war alles wie geplant mit normalen kleinen Toleranzen :-) Das hätten wir also schon mal. 

Einige wenige Punkte, die vor Hausstellung da sein müssen, haben wir derzeit noch nicht - aber da sie bereits geplant sind, wurden sie einfach notiert. Im einzelnen müssen wir noch:
- eine Regenrinne ergänzen, hierfür brauchen wir aber noch eine weitere Hebeanlage, die bereits bestellt ist
- die Nebeneingangstür idealerweise einbauen
- die Dämmung zwischen beheiztem und unbeheiztem Keller anbringen
- ein kleines Loch noch zuschütten und schottern, damit das Gerüst fest steht

Darüberhinaus sollten vor der Hausstellung die Versorgeranschlüsse da sein. Diesen Punkt würden wir nur zu gerne erfüllen, wenn uns die Versorger nicht vorher in den Wahnsinn getrieben haben.... Es wurde alles rechtzeitig beantragt und eigentlich sollten wir seit Montag einen neuen Kanalanschluss erhalten und nächste Woche dann den Mehrspartenhausanschluss. Auf aktive Nachfrage erfuhr ich dann Ende letzter Woche, dass sie erst am Dienstag oder Mittwoch anfangen können, mir aber Anfang der Woche noch mal Bescheid geben. Was ist nicht passiert? Es wurde bis heute nicht angefangen und natürlich nicht Bescheid gegeben. Wenn ich anrufe, geht die Dame des beauftragten Bauunternehmens nicht mehr ran - und ruft selbstverständlich auch nicht zurück. Das ist echt das Grauen! Vor allem, dass man nichts tun kann als warten und hoffen, dass sie irgendwann kommen - eine Alternative gibt es ja nicht. Und viel zahlen darf man trotzdem. Das Thema liegt uns echt im Magen.

Bei der Maßkontrolle wurde auch unser Hausstellungstermin vom 23.01. noch einmal bestätigt - wow damit steht heute in 6 Wochen schon der erste Teil unseres Hauses. Ich werde jetzt schon mal die Straßensperrung beantragen, damit das nicht durch die Feiertage zu knapp wird.

Mittwoch, 29. November 2017

Lichtplanung

Wir haben ja bereits von ein paar Wochen angefangen, uns Gedanken über die Elektro- und Lichtplanung des Hauses zu machen.  Voraussetzung für eine sinnvolle Planung ist es, eine Idee zu haben wie man die Räume möbliert. Hiermit sind wir weitgehend durch - die Möbel sind entweder vorhanden, bestellt oder wir haben Sachen im Auge, die wir final entscheiden wollen, wenn wir in den Räumen standen. Bei der Beleuchtung war uns wichtig, dass unser Haus ein Konzept hat, d.h. nicht in jedem Raum quasi zufällig ne andere Lampe an der Decke hängt. Ziel ist es die Deckengrundbeleuchtung mit einer einer Sorte Aufbaustrahler zu machen (Einbau ist bei Rensch schwierig, da sie nur 23mm tief sein dürfen, wodurch alles was schicker ist raus fällt). Bei der Lichtplanung haben wir für alle Räume eine grobe Idee entwickelt wie wir sie beleuchten wollen, dabei aber immer wieder festgestellt, dass wir unsicher sind wie viele Lampen wirklich notwendig sind. Daher haben wir uns entschieden, uns hier professionell beraten zu lassen und einen Termin im Lichtcenter in Wiesbaden gemacht. Dies ist ein Lampengeschäft, welches 2 Arten von Beratung anbietet: allgemeine Beratung bei Lampenanordnung und Auswahl gegen kleineres Geld (entfällt, wenn man die Lampen da kauft) oder große Planung, dann erhält man einen gezeichneten Plan, den man dem Elektriker einfach in die Hand drücken kann (Kosten ca 800 EUR). Wir haben uns für die kleinere Variante entschieden, da wir glauben die genaue Positionierung selber in den Plan einzeichnen zu können.

Kurz zusammen gefasst: die Beratung hat sich wirklich gelohnt. Wir sind Raum für Raum durchgegangen und haben alle Leuchten durchgesprochen. Teilweise hatten wir schon welche im Auge, die wir zum Teil auch nehmen werden - aber teilweise hatte sie einfach sehr gute Anregungen auf eine andere Lampe zu gehen. Ein Beispiel: wir hatten uns sehr formschöne Deckenaufbauspots von Wever & Ducre ausgesucht - diese leuchten aber immer nur nach unten. Sie hat uns dann zu einer sehr ähnlichen Alternative geraten, bei der man die Leuchtrichtung einstellen kann. Und sie hat uns dazu angeregt noch mal über unseren Bedarf an Grundbeleuchtung nachzudenken - wäre es nicht schön im Essbereich neben der Esstischleuchte auch noch Wandleuchte zu haben, die man abends als Ambiente Beleuchtung nutzen kann? Fürs Treppenhaus hat sie uns zwei sehr coole Optionen aufgezeigt - wahrscheinlich wird es die Venn von Wever & Ducre werden - da hat man Licht und Kunst in einem. Nach 3 Stunden sind wir mit einer maximalen Planung, einer Begeisterung für die Lampen von Wever & Ducre (mittleres Preissegment und trotzdem einfach tolle Lampen) und viel zum Nachdenken wieder nach Hause gekommen. Wir lassen das die nächsten Tage jetzt mal sacken und überlegen uns was davon wir alles umsetzen - einiges wird es werden. Einige bestehende Lampen werden wir nutzen, aber auch eine ganze Menge neue brauchen.  Und parallel erhalten wir ein Angebot, welches hoffentlich wettbewerbsfähige Preise hat, da wir die Lampen nach der guten Beratung gerne dort kaufen würden.

Keller verfüllt und damit fertig

Seit letzter Woche können wir auf unsere Bodenplatte und in den Keller. Cooles Gefühl das erste Mal auf und in dem zu stehen, was man vorher ungefähr 100 mal auf Papier angeschaut hat - auch wenn es erstmal nur der Rohbaukeller ist.

Dafür wurde der Keller mit schönen, schweinchenrosa-farbenen Platten isoliert und dann die Grube rund ums Haus verfüllt. Damit ist der Keller fertig und dies haben wir jetzt auch am Montag so an Rensch gemeldet.

Ganz fertig sind die Erdbauer aber noch nicht, da sie auch das Grundstück für uns grob modellieren. Unser Grundstück fällt von der Straße nach hinten ab und von links nach rechts. Das letzte wollen wir los werden - begradigen. Außerdem schütten wir den Gartenbereich ein wenig auf, damit wir mit der Terrasse nicht so weit über dem Garten sitzen. Dafür setzen wir an der hinteren Grundstücksgrenze L-Steine und die Terrasse wird auch aus L-Steinen gebaut. Nächste Woche soll beides fertig sein, dann reichen wir Bilder nach. Derzeit geht alles etwas langsamer als geplant, da durch den Regen der letzten Tage unser Grundstück im Matsch versinkt und der Bagger durch die Gegend schliddert - gestern war es so weich, dass er es nicht mehr schaffte die schweren L-Steine zu transportieren. Aber wir sind trotzdem zuversichtlich, dass bis Ende nächster Woche alles geschafft ist - denn danach kommen die Versorger und graben uns einen neuen Kanal - hierzu ein anderes Mal mehr.